Nutzungskontrolle von Daten – wie funktioniert es, was bringt es?

Thema: Nutzungskontrolle von Daten – wie funktioniert es, was bringt es?
Termin: im Rahmen der STI Jahrestagung 2014
Referent: Michael Eisenbarth ist Abteilungsleiter für den Bereich Information Systems Quality Assurance am Fraunhofer IESE. Seine persönlichen Schwerpunkte liegen in den Themen IT-Sicherheit, Anforderungs- und Änderungsmanagement, sowie Modellierung und Analyse von Anforderungen und deren Integration in die Qualitätssicherung. Er studierte Informatik an der TU KL.
Inhalt: Der Trend, immer mehr Daten und Dienste in die Cloud auszulagern, bringt neue Anforderungen hervor und führt zu einer Veränderung der IT-Landschaft. Insbesondere die unternehmensweite und sogar über Unternehmensgrenzen hinweg reichende Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien zum Schutz von sensiblen Daten und Unternehmensgeheimnissen stellt eine große Herausforderung dar. Das Fraunhofer IESE forscht im Bereich der verteilten Datennutzungskontrolle, welche es ermöglicht, Daten auch nach deren Herausgabe effektiv zu schützen. In dem Vortrag werden das Konzept der Datennutzungskontrolle vorgestellt, das IND²UCE-Framework erläutert und die laufenden Forschungsarbeiten in diesem Gebiet beleuchtet. Anhand einer prototypischen Implementierung wird die Anwendbarkeit auf SaaS gezeigt.