Automatisierung in DevOps – Diese Tools haben Methode

Thema: Automatisierung in DevOps – Diese Tools haben Methode
Termin: im Rahmen der STI-Jahrestagung 2015
Referent: Henning von Kielpinski leitet das Business Development bei der ConSol* Software GmbH. Seine Erfahrungen von mehr als einer Dekade in Design und Betrieb von hochverfügbaren IT-Lösungen führten ihn fast zwangsläufig zur Beschäftigung mit DevOps und den Aspekten des Continuous Delivery, mit dessen Anforderungen an gründliche und reproduzierbare Software- und Integrationstests. Seine aktuellen Tätigkeitsschwerpunkte sind die Integration von Cloud- und Big Data-Lösungen in Unternehmensabläufe, sowie deren Sicherheit und prozessuale Aspekte.
Inhalt: DevOps als Methodologie ist auf dem Vormarsch, um flexibel und agil auf die Herausforderungen einer sich schnell wandelnden IT-Landschaft reagieren zu können. Der Einsatz von Automatisierung ist dabei ein wesentlicher Bestandteil, um DevOps effizient einsetzen zu können.

Dieser Vortrag beschreibt den Einsatz von Automatisierungstools in einem prototypischen DevOps-Umfeld bei einem Automobilhersteller und zeigt, wie sich diese Tools nahtlos in eine Strategie einfügen. Dargestellt wird dabei auch wie, quasi nebenbei, wichtige Messpunkte für die kontinuierliche Verbesserung der Abläufe installiert werden.

DevOps wird häufig mit dem von John Willis und Damon Edwards eingeführten Akronym CAMS in Verbindung gebracht. Diese Abkürzung steht für Culture, Automation, Measurement und Sharing. Später kam durch Jez Humble noch ein L für Lean hinzu, daraus entstand dann CALMS. Bemerkenswert ist dabei, dass Automatisierung und Messbarkeit zumindest 50% des Akronyms ausmachen.

Die Möglichkeit, bestimmte Abläufe innerhalb des Software Deployments eindeutig wiederholbar zu machen und dessen Ergebnisse zu protokollieren, ist ein Schlüsselbestandteil von DevOps, denn er macht Verbesserungen reproduzierbar. Die Tools dafür sind zum Teil schon lange am Markt, aber legen erst im Kontext mit DevOps ihre Stärken wirklich dar.

An einem industriellen Prototypen wird in diesem Vortrag beispielhaft das Zusammenspiel von verschiedenen Open-Source-Komponenten, von der GUI über Jobs Scheduler bis hin zu Cloud Framework, beschrieben und der Mehrwert für eine DevOps-Methodik dargestellt.